IM GRÜNEN BEREICH
Erwin Otto
10.11.-01.12.2017


Die Farbe Grün hat als Mischfarbe eine beinahe unbegrenzte Skala von Nuancen, Schattierungen und Tönen,
zwischen kaltem Blau und warmem Gelb. Sie kann eine kontrastreiche emotionale Wirkung evozieren und
ist auch Farbe der Venus und der Liebe und taucht entsprechend in verschiedenen Sprachen als weiblicher Vorname auf.
Für die Ausstellung hat Erwin Otto neben älteren Arbeiten in einer Reihe von Bildtafeln Formen der Natur mit Zitaten
aus der Gartenarchitektur kombiniert und teilweise mit Ornamentformen und Schriftmaterial zur Gliederung des Bildraums ergänzt.

Erwin Otto geb. 1945 in Schleswig, hat von 1967 bis 1976 an Berliner Kunsthochschulen und an der Freien Universität Berlin studiert.
Er war Meisterschüler bei Prof. Johannes Geccelli an der Hochschule der Künste Berlin.
Von 1977 bis 2010 unterrichtete er Bildende Kunst und Geschichte/Politik am Luise-Henriette-Gymnasium Berlin Tempelhof.
Seit den achtziger Jahren zeigte er seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen, zuletzt 2013 und 2015 im K-Salon.

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03.12.2017
14:00-18:00

Linked (#1)
Tanzperformance mit 4 Männern aus 4 Generationen
Künstlerische Leitung: Jo Parkes
Von und mit Oscar Foerster, Kaveh Ghaemi, Ludger Lamers, und Colin McLean

 über's
altwerden
loslassen
vatersein
sohnsein

Der Eintritt ist jederzeit möglich.
Das Publikum ist eingeladen, sich frei in der Performance zu bewegen.

Ein Mobile Dance Projekt mit Unterstützung von Tanzpfennig und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Jo Parkes ist freiberufliche Tanz- und Videokünstlerin (D/UK). Sie leitet seit 17 Jahren partizipative Tanzprojekte (community dance)  und ist künstlerische Leiterin des Mobile Dance e.V. Mobile Dance entwickelt partizipative Tanzprojekte im In- und Ausland, unter anderem die Videoreihe „Postcards from…" (2009 - 2017) und seit 2014 JUNCTION, ein Programm von Tanz- und Videoworkshops in vier Unterkünften für geflüchtete Menschen in Berlin. Von 2014-2016 entwickelte Jo mit „On Tradition“ eine Serie von Videoporträts in Berlin und Dresden, die sich mit der Beziehung zur familiären Tradition beschäftigen. 2017 weitet sie diese Recherche in einer Kombination aus Video- und Live-Performace aus: „No Entry“, einem partizipativen Video Walk für tjg (Dresden) and Emergency Exit Arts (London). Seit 2013, arbeitet sie mit intergenerationelle Gruppen, unten anderem in dem Projekt „Linked“. 1995 erhielt sie ein Fulbright Stipendium, um ihren Master-Abschluss in Choreografie an der University of California (UCLA) zu machen. Sie erwarb einen Abschluss (First Class) in Englisch/Deutsch an der Universität von Oxford. 2009 erhielt Jo Parkes mit ihrem Projekt „Postcards from Berlin“ die Kinder zum Olymp-Auszeichnung und gewann im Jahr 2002 den Bonnie Bird Award New Choreografie.